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Ihre Meinungen

  • Richard Scholl, Ebertswil
    Gewinn erwirtschaften?
    Das tun die Staatsbahnen schon seit Jahrzehnten nicht. Denn der Steuerzahler kommt für die rund 62% der Kosten auf, die sie verursachen, der Nutzer, sprich der Bahnfahrer bezahlt nur 38%. die Bahnpreise sind krass zu tief, krass subventioniert. Ein typischer Fall eines Staatsbetriebs.
    Auch die Post ist ein schräges Beispiel, jahrzehntelang holte sie via Monopolgebühren des Telefons Gewinne herein, die dann in die Post quersubvionierend flossen. Nun ist das Telefon kein Service public mehr, wer möchte dies wieder so haben? Eigentlich müssten wir staatseigene Automobilfakbriken haben, denn Automobile sind doch für das Volk ganz wichtig, nicht wahr?
  • Ueli Häne, Rüti ZH
    Zu kurz gedacht!
    Liefern die genannten Betriebe weniger Geld an die Bundeskasse ab, wird vom Parlament bei der nächsten Budgetdebatte die Sparschraube einfach anderswo angezogen; Landwirtschaft, Kultur, vermeintliches Potential ist überall vorhanden. Daher ist das Ganze zu kurz gedacht.
  • R. Bussinger, Wädenswil
    Immer weniger Wagen
    Ich habe festgestellt, dass auf gewissen SBB-Strecken, z.B. von Zürich nach Stuttgart über Schaffhausen - vor allem bei den internationalen Zügen - immer weniger Wagen an der Lok angehängt sind. In der Regel hat es nur noch 1 Wagen 1. Klasse und 3 Wagen der 2. Klasse pro Zug (Total 4 Wagen). Die SBB begründen das damit, dass bei Messungen auf der ganzen Strecke (wahrscheinlich in Deutschland, wo viel weniger Leute den Zug benützen) die durchschnittliche Zahl an Reisenden ermittelt hätten und dies so den Bedürfnissen entspricht.
    Fakt ist aber, dass die Züge meist von Schaffhausen bis Zürich (und umgekehrt) sehr überfüllt sind, so dass man nicht selten stehen muss. Hat man zudem viel Gepäck, ein Fahrrad oder einen Kinderwagen dabei, wirds schwierig. Aus der Sicht der Kunden entspricht dies überhaupt nicht den Bedürfnissen.
    Ich denke, dass dies eher eine Sparmassnahme der SBB ist - mehr Profit und weniger Leistung für die Kunden!
  • Maag Edith, Oberglatt
    Postschalter
    Ich finde es eine Frechheit, dass man am Schalter warten muss, weil jemand ein Portemonnaie kaufen will.
    Oder bis der passende Sitzplatz eines Konzertes gefunden worden ist!!
    Das ganze "drumherum" sollte aus der Schalterhalle entfernt werden.
  • Martin Scheim, Genf
    SBB / Service Public
    Die SBB Tarife sind unattraktiv und überrissen.
    Der Taktfahrplan ist zwar gut aber auch überrissen.
    Deshalb verkehren die Züge meist mehr als halb leer auf vielen Strecken, mit wenig Ausnahmen.
    Dieser Unsinn ist eigentlich zu teuer - deshalb müsste man da etwas korrigieren.
    Die SBB muss nicht das Auto konkurrenzieren; und wann schon nur beim Preis; die Fahrten (auch Einzelbillette) mit der SBB müssten eben billiger werden als mit dem Auto.
    Das Halbtax Abo ist ein dummer Mogel. Der Nahverkehr ist zu billig und der Fernverkehr zu teuer.
    Es kann nicht im Interesse der SBB liegen, den billigen Pendlerverkehr zu fördern und das Platzangebot nach diesem zu richten - um hernach den ganzen Tag mit dem Überangebot zu verkehren.
    Prinzipiell ist der Pendlerverkehr eine teure Sache und deshalb sollte diese Leistung auch zum effektiven
    Preis vermarktet werden. Die Querfinanzierung über die anderen Billette ist es, was die Preise der übrigen Fahrten zu teuer macht.
    Eigentlich müsste es die Bemühung der SBB sein, ihr Angebot durch professionelles Marketing zu verbessern. Darunter würde ich verstehen dass man mit einem attraktiven Preisangebot, insbesondere bei Einzelfahrten, neue Kunden anzieht und andere dabei behält. Dem ist leider nicht so.
    Es gibt kein Halbtax Abo für Rentner ! Normale Tageskarten sind zum Einheitspreis von 71.- erhältlich,
    setzten ein Halbtax Abo voraus und sind ohne Ermässigung für Rentner. Möchte man ein Monatsabo.
    ist dies zu 400.- erhältlich, nur mit Halbtax Abo und ohne Rentnerverbilligung - im Gegensatz zum
    effektiven GA Rentner 2'500 / Jahr - also 208.30 / Monat; bei monatlicher Bezahlung jedoch zu 250 / Mt.!!!
    In der SBB Preisstruktur gibt es viele Unstimmigkeiten die man unbedingt verbessern müsste.


    PS
    Wenn man von Verkehrspolitik sprechen möchte, müsste man auch die Ökopolitik einbeziehen. Dann würde man merken, dass man die Ballungszentren "entballen" müsste. Also müssten Bemühungen gemacht werden, damit gewisse Arbeitgeber den überaus teueren Raum in den Städten vermeiden und in die weit erschwinglicheren Aussengebiete übersiedeln - wo es auch Wohnraum gibt. Somit ergäbe sich längerfristig ein Pendlerfluss in beiden Richtungen mit halbem Potenzial.
  • Manuela Ticò, Niederhasli
    pünktlichkeit der züge
    grüezi,
    seit ettlichen jahren kann ich wieder mit dem zug fahren. von den bisher 2 fahrten, Niederhasli - Oerlikon, war der zug gestern 5 min. verspätet und heute musste man in Oberglatt aussteigen und man könne in den bereitstehenden zug auf dem gleis nebenan einsteigen. soweit so gut, hätte es ein zug gehabt zum einsteigen!!! der zug der einfuhr war die S 9 und der fuhr in die falsche richtung. keine weitere durchsage oder information. man musste einfach auf die nächste S-Bahn warten.
    tolle bilanz, von 2 zugfahrten an 2 tagen, musste ich das erste mal pressieren und kam das zweite mal zuspät. danke auch!
  • Stefanie von Känel, Worben
    Abbau Service Bahn
    Vor zwei Wochen hatte ich eine berufliche Sitzung in Zürich. Leider hatte an diesem Tag das Postauto Verspätung. Das kommt relativ häufig vor, da die Fahrzeiten äusserst knapp berechnet sind. So entsteht viel Druck auf die Chauffeure, die trotzdem sehr freundlich und hilfsbereit sind. Item, an diesem Tag ging alles schief: Normalerweise habe ich eine halbe Stunde, die gut reicht, um ein Billet zu besorgen. In der Schalterhalle Biel stand eine Schlange. Seit man hier eine Nummer ziehen muss, muss man mit Wartezeiten von 20 - 30 Minuten rechnen (habe schon viele halb verzweifelte Reisende dort erlebt). Ich renne zum Automaten, habe leider nur eine Hunderternote bei mir - die nimmt der Automat nicht an. Neben mir braucht eine ältere Dame Unterstützung am Automaten, sie ist schon ganz nervös. Zum Glück helfen andere Passanten (Bahnbeamte hat es keine in der Nähe). Ich will mit meiner Hunderternote zum Kiosk laufen um sie zu wechseln. Blick auf die Uhr - das reicht nicht mehr. Renne zum Zug, Steige ein. Habe keine andere Wahl, da ich meine Sitzung nicht verpassen will. Fahrkartenkontrolle. Schildere treuherzig meine Situation und alle meine Bemühungen, an ein Billet zu kommen. Nützt nichts. Werde wütend, nützt auch nichts. Personalienaufnahme, der Spass kostet 111.- , (ein normales Retourbillet Fr. 47.-.). Tipp des Kondi: Billet am Vortag besorgen. Danke, für das muss ich eine halbe Stunde rechnen, da Bahnhof im Nachbardorf. Rückfahrt: Bei der Kontrolle erfahre ich zu meinem Erstaunen, dass in den 111.- die Retourfahrt nicht inbegriffen ist... Hat mir der vordere Beamte nicht erklärt und ich habe den erhaltenen Bon nicht näher angeschaut und für eine Retourfahrkarte gehalten. Das kostet jetzt nochmals 111.-. Zornig diskutiere ich mit dem Kondi, nützt nichts. Er tut mir eigentlich leid, er ist mein Blitzableiter (was das Zugspersonal wohl täglich erlebt).
    Bin schon seit fast fünf Jahrzehnten treue Bahnkundin, aber so verleidet es mir langsam. Habe in meiner Wut im Zug erklärt, dass ich nie im Leben mehr Zug fahren werde. Das lässt sich realistischerweise nicht vermeiden. Darum möchte ich, dass sich etwas ändert!
  • Wanner Amona, Zürich
    Eingeschriebene Briefe - unmögliche Fristen
    An meinem alten Wohnort, wo ich die Postleihzahl 8046 hatte, hatte ich niemals Probleme mit der Post. Ausser, dass ich nach Affoltern raus fahren musste, um ein Paket oder einen Eingeschriebenen Brief entgegen zu nehmen.
    Mein Wohnort war viel näher beim Bucheggplatz, von der Postleihzahl gehörte es aber zu Neuaffoltern und Affoltern.
    Ich habe damals probiert, dass man mich einem anderen Postamt zuweisen könnte, weil ich
    1. immer 100 % arbeitstätig war und niemals zu hause war, wenn mir der Pöstler eine Abholungseinladung brachte. Und somit immer zur Post musste, wenn ich einen eingeschriebenen Brief erhielt.
    2. Lag die Post in Affoltern absolut nicht auf meinem Arbeitsweg oder sonst auf einem Weg, den ich sonst irgendwie machte. Und diese Poststelle hatte auch nicht gerade nette Öffnungszeiten, so dass ich noch am Feierabend überhaupt hätte vorbeigehen können. Wenn ich also so einen gelb-weissen Zettel im Briefkasten hatte, musste ich ganz sicher am nächsten Samstag da vorbeigehen. Und ja nicht über Mittag denn dann hatte diese Poststelle 2 Stunden zu. Ich weiss die Öffnungszeiten nicht mehr genau. Es war einfach sehr ungünstig. Ich habe damals noch eine Zeit lang jeden Freitag Abend in einer Bar bis früh am Morgen gearbeitet. Wenn ich dann am Samstag lange geschlafen hatte, war es meistens zu spät um zur Post zu gehen.

    Wie auch immer, ich wollte, dass man mir meine Post entweder nach Oerlikon oder an den Schaffhauserplatz senden könnte. Da gab es aber keine Diskussion. Dies hätte man nur als eine einmalige Dienstleistung gegen Bezahlung aushandeln können.
    Ich will doch nicht jedes Mal, wenn ich etwas abholen sollte, zuerst anstehen und dann Bitti-Betti machen, dass man mir die Sachen an ein anderes Postamt schicken kann und dann noch dafür bezahlen??!!

    Seit ich jetzt in Wipkingen (8037) wohne, erhalte ich die Abholungseinladungen einfach viel zu spät, so dass ich sie gar nicht erst abholen kann.
    Ich hätte einen Brief bis am 5.12.12 abholen müssen. Die Einladung dafür erhielt ich zwei Tage vor dem Ablauf. An diesen zwei Tagen war es mir unmöglich, zur Post zu gehen während diese geöffnet war.
    Kurz darauf lag der nächste Zettel am 17.12.12 in unserem Hauseingang! Ich weiss bis jezt nicht, wie der dort hingekommen ist. Wahrscheinlich hat man ihn in der falschen Briefkasten gelegt und die Nachbarn haben ihn dann bei uns vor die Tür gelegt.
    So fand ich diesen Zettel also am Abend vom 17.12.12 und der letzten Termin wo ich der Brief hätte bei der Post holen können war der 17.12.12
    Super! Und dass ein eingeschriebener Brief immer etwas Wichtiges ist , wissen wir ja alle. Wahrscheinlich war es noch an beiden Daten der selbe Brief. Ein eingeschriebener Brief gilt immer als zugestellt. Wenn man ihn nicht abholt, ist man selber schuld.
    Ich weiss jetzt noch nicht, worum es ging und hoffe einfach ganz fest, dass es nicht ein Zahlungsbefehl war oder so ähnlich.
  • Christian Carisch, Widnau
    Rückweisung von Billetkunden am Schalter
    Hallo zusammen

    Soeben wollte ein Billet am leeren SBB Schalter in Heerbrugg lösen. Der Schalterangestellte sagte mir, dass er mir gerne zeige, wie ich das Ticket am Automaten lösen könne. Ich entgegnete ihm, dass ich durchaus noch in der Lage bin (45 Jahre) einen Automaten zu bedienen, ich jedoch im Schuss und der Schalter leer war. Er schaute auf die Uhr und meinte, dass ich ja noch 10 Min. Zeit hätte bis der Zug komme und ich das Ticket gut am Automaten lösen könne, was ich dann auch tat.
    Danach könnte ich beobachten, dass der Angestellte das gleiche Spielchen mit allen Billet-Kunden vollzog. Auch mit betagten Personen, welche offensichtlich keine Faible für Computer hatten. Viele sagten ihm auch, dass sie das sich nicht trauen und können oder wollen. Ungehindert dessen erklärte der Angstelle wie der Automat zu bedienen sei. Bis zum nächsten Mal haben diese Personen alles wieder vergessen und sind dann verunsichert, ob sie überhaupt noch am Schalter vorsprechen dürfen. Ist das Kundenorientierung? Ich finde das von der SBB eine bodenlose Frechheit. Wenn Personen offensichtlich alt sind und nicht zur Digital Natives gehören von Ihnen zu verlangen, dass sie mit 80 Jahren so schnell ein Ticket am Automaten lösen sollen. Aber als Monopolbetrieb kann sich die SBB da ja leisten.

    Viele grüsse
    Christian Carisch
  • R. Zulauf, Füllinsdorf
    Probleme mit den ehemaligen Bundes-Regiebetrieben
    Kann mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen, wenn sich möglichst viele Leute über den Servicepublic ärgern. Es war doch von Anfang an absehbar, dass uns mit der "Privatisierungs-Welle" dieser Schlamassel eingebrockt wird. Es ging doch damals gar nicht um das "Volkswohl", sondern darum, möglichst viele hochbezahlte Stellen für sich selbst und/oder seine Parteifreunde zu schaffen (allen voran die FDP, Herr Theiler!). Wir alle bezahlen heute die Zeche, als Kunden sind wir lediglich ein "Störfaktor" im kapitalistischen Getriebe !
  • Pierre Hostettler, San Juan, Puerto Rico
    Pro Service Public
    Beispiel SwissPass (ÖV): Das Konzept galt ursprünglich für ausländische Touristen (inkl. Auslandschweizern, wie ich selber) und wurde auf einen Schlag auf den Benutzer mit Wohnsitz in der Schweiz vollständig umgestaltet. Einer wurde der Verlierer und der andere (Inländer) wurd mit einem neuartigen Konzept konfrontiert und verwirrt. Wo liegt da der echte Fortschritt für den Benutzer/Konsumenten?
  • Markus Seger, Bern
    Pro Service Public
    Als ehemaliger Werbechef der SBB bin ich selbstverständlich für den Service Public. Die SBB war ursprünglich, so hörte man, gegen die Initiative. Dann hat sie sich offensichtlich doch dafür entschieden, indem sie die Initianten mit einem Informationsboykott belegte. Tolle Werbung für die Initiative! http://markseger.com/2013/06/05/sbb-unterstutzt-pro-service-public-initiative/
  • Linda Kalbermatter, Winkel
    Preise unverschämt, analoger Spam und Sicherheitsrisiko
    Zur Post:
    Ich habe meine Wohnung gekündigt um während der Weltreise meines Bruders auf seine Katze und die Wohnung aufzupassen, da wir so beide Kosten sparen konnten und ich sowieso eine neue Wohnung suchen wollte. Ein vorübergehender Nachsendungsauftrag der Post für 3 Monate hätte mich 74.- CHF gekostet! Weil mir das viel zu viel war für die paar Briefe die ich erhalte habe ich ihn nur für 1 Monat gemacht. Ich Idiot hätte einfach sagen sollen, dass ich nur umziehe und den Nachsendeauftrag für 12 Monate machen sollen, dies hätte mich nur 42.- CHF oder im Webshop 30.- gekostet. Nach denn 3 Monaten hätte ich dasselbe nochmals getan und somit für 15 Monate 84.- oder im Webshop 60.- (Diskriminierung für ärmere und ältere Leute ohne Internetzugang) bezahlt anstatt für 3(!) Monate 74.-!!! Also entweder 24.- pro Monat oder 2.5.- pro Monat. Die Abstimmungsunterlagen habe ich dann genau nicht mehr erhalten und musste sie bei der Gemeinde abholen.

    Die Story mit den "Stopp! Bitte keine Werbung" - Klebern ist auch absolut unprofessionell für eine Institution von solcher Wichtigkeit. Die Pöstler sollen die Bewohner überreden die Kleber abzunehmen und Werbung für unadressierte Werbung machen, damit die Post mehr Gewinn erzielen kann. Beim Service Public geht es aber um den Nutzen für die Menschen und nicht um unnötige Werbung (analoger Spam!) die automatisch auf dem Altpapierstapel landet ist definitiv kein Nutzen. Im Gegenteil für das Papier braucht es Ressourcen, es ist also ökologischer Unsinn und eine Belästigung und Ärger, wenn man Papier, welches man nie wollte, mit Kraft (was vor allem alten Leuten fehlt) und Zeit für die Altpapiersammlung aufbringen muss.
    Ach ja, auf den Abholungseinladungszetteln der Post stehen keine Öffnungszeiten mehr! Stattdessen soll man diese essentiellen Infos um seine Post abzuholen im Web recherchieren. Meine Grossmutter muss also auf gut Glück zur Post gehen und hoffen, dass sie gerade offen haben.

    Und die SBB ist auch nicht gerade toll. Für Billette zwischen zwei Kantonen muss man trotz Zonen-Abo für die halbe Strecke oder mehr doppelt zahlen. Die Verstauungsablageflächen in den neuen Zügen reichen max. für eine Jacke oder eine Zeitung, aber eine Kondukteurin wettert in einem überfüllten Zug mit Ski- und Snowboardfahrern, dass die Sportgeräte unter den Sitzen am Boden zu einer gefährlichen Stolperfalle werden könnten, dass die Skis und Snowboards welche in den winzigen Ablageflächen oberhalb der Sitze nun wirklich absolut keinen Platz haben und dass es ja wohl definitiv gefährlicher ist, wenn einem geschliffene schwere Skikanten auf mehrere Köpfe fallen, als wenn jemand stolpert, wollte die SBB-Mitarbeitern nicht einsehen.
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf
  • Ilse Eglin, Laufenburg
    SBB
    Vor einigen Wochen: Die S1 Basel-Laufenburg fuhr um 17.05h mit 15 min. Verspätung in Basel ab. Bei der Einfahrt in Stein-Säckingen wurde uns mittels Lautsprecher bekanntgegeben, dass die S-Bahn wegen Verspätung nun nur bis Stein-Säckingen fahre und dort wieder umkehre. Reisende nach Laufenburg sollen bitte ins Postauto umsteigen. Wir sind also alle ausgestiegen und haben auf das Postauto gewartet. Inzwischen fuhr der Interregio Basel-Zürich ebenfalls in Stein-Säckingen ein und auch von dort stiegen massenhaft Leute auf das eine Postauto um. Wir und noch mindestens 15 weitere Personen hatten keinen Platz mehr in diesem einen Postauto nach Laufenburg, d.h. wir mussten wieder umkehren und auf die nächste S-Bahn warten. Da Laufenburg von der SBB sowieso nur einmal pro Stunde bedient wird, wären die 15 Min. Verspätung wirklich nicht so dramatisch gewesen, vor allem während der Rush-Hour! Dieses Szenario kommt übrigens immer wieder vor.
  • Bollhalder, Reichenbach im Kandertal
    Postgeheimnis in Agenturen
    Guten Tag Herr Salvisberg

    Ich habe gestern Abend die Arena auf SRF1 mitverfolgt. Sie haben sich geäussert, dass in den Postagenturen das Postgeheimnis nicht gewährleistet sei. Ich möchte dies gerne widerlegen. Sämtliche Mitarbeitende von Agenturen unterzeichnen eine Vereinbarung, dass sie sich ans Postgeheimnis halten werden. Zudem stellt die Post die notwendige Infrastruktur zur Verfügung, um dies gewährleisten zu können. Ich glaube kaum, dass die Kundenzufriedenheit so hoch wäre, wenn die Einhaltung des Postgeheimnisses effektiv ein Problem wäre.

    Freundliche Grüsse
    M. Bollhalder
  • Andreas R. Schulthess, Lohn-Ammannsegg
    Verspätete Postzustellung
    Die Zustellung der Post verschlechtert sich seit Jahren kontinuierlich, so erfolgt die Zustellung bei mir sehr unterschiedlich; selten so zwischen 11.30 und 12 Uhr, vielfach knapp vor 12.30 Uhr und immer öfters bis gegen 13 Uhr oder sogar noch später (heute 24.4.12 um 12.50 Uhr, letzte Woche einmal sogar gegen 13.10 Uhr; dies sind keine Ausnahmen). Und wenn man sich bei der Poststelle beschwert, wird man zuerst einmal damit abgeblockt, dass dafür die regionale Zustellung zuständig sei, aber man könne ja ein Postfach nehmen, dann sei meine Post schon früh morgens verfügbar ... und der Absender bezahlt natürlich das "volle" Porto. Gemäss meinen Informationen hat die Post spätestens um 12.30 Uhr zugestellt zu sein. Aber selbst wenn man mit seiner Reklamation per Mail, wie ich vor zirka 2-3 Jahren bis zum damaligen Postchef Gygi durchdringt, so wird man - auch wenn er die Zeitlimite von 12.30 Uhr damals bestätigt hat - mit fadenscheinigen Argumenten abgewimmelt. Selbstverständlich habe ich für markante Verspätungen bei widrigen Wetterverhältnissen oder z.B. zur Weihnachtszeit volles Verständnis, und der Fehler liegt auch nicht bei den Postboten, sondern bei den vielen (gut entlöhnten) Schreibtisch- und Rationalisierungs-Tätern in der Post-Verwaltung. Ich freue mich schon darauf, wenn ich meine Post direkt beim Absender persönlich abholen darf, und die Post mir für diesen Service noch SFr. 1.--/Brief direkt auf meinem Postkonto abbucht ...
  • Bernie Bosshart, Basel
    Chefs von SBB und Post kassieren zu viel
    Chefs von Bundesbetrieben wie Post, SBB und weitere sollten nie mehr als ein Bundesrat verdienen dürfen. Betrachtet man noch deren Unfähigkeiten (z B Swisscom) mit den Auslandinvestitionen (z B in Italien, in Milliardenhöhe) welche wir hier zu bezahlen haben, dann ist dies völlig daneben. Immer höhere Billettpreise, Postgebühren, Spesen (PC-Konto), und schlechtere Zustellungen (Post; z B Abstimmungscouverts viel zu spät an Gemeinde ausliefern) zeigt wie sinnlos diese Privatisierung, Herauslösung, sich am entwickeln ist.
  • Michael Renold, Illnau
    Zangengeburt A-Post Sendung
    Am 16.08.12 bin ich zum ersten Mal Vater geworden. Da wir eine SMS-Flut verhindern wollten, haben wir uns entschlossen, die Geburtsanzeigen so weit als möglich vor zu bereiten und dann so schnell als möglich zu versenden. Dies ist auch gelungen. Trotz 20h im Spital konnte ich die über 100 Couverts noch am Geburtstag in den Postbriefkasten vor meinem Haus werfen. Uff!
    Die erste Enttäuschung folgte, als am Samstag 18.08. scheinbar hat noch niemand unsere Anzeige per A-Post erhalten hatte. Kann ja passieren, am Montag sind diese sich bei den Empfängern...
    Am Dienstag 21.08. bin ich dann auf die Poststelle im Dorf, wo man mir versprochen hat, der Sache nach zu gehen. Für mich ist vor allem wichtig, ob es die Briefe überhaupt noch gibt, oder ob ich die ganze Arbeit nochmals machen muss...
    Mittlerweile ist Mittwochabend der 22.08. und ich habe bereits einige Telefonate mit einigen Angestellten der Post geführt. Antwort des "Kundendienstes" man darf nicht so viele Couverts in einen Briefkasten werfen und überhaupt gibt es keine Garantie, wann die Post ankommt und für Verlust wird auch nicht gehaftet! Die Angestellte der Dorf Post ist sehr bemüht, kann aber selber gar nichts unternehmen, da dieser Briefkasten nicht von dieser Poststelle geleert wird. Vom "KundenDIENST" erhält sie dieselben Antworten! Briefe sind bisher scheinbar keine angekommen...
    Mal schauen, wie die Geschichte weitergeht. Unsere Tochter ist in einigen Stunden eine Woche alt, nur wissen es halt leider erst einige wenige :-(
    Auf dem Postbriefkasten steht übrigens mit keinem Wort, dass grössere Sendungen nicht in diesem Kasten aufgegeben werden dürfen. Dafür ist ein Tipp notiert, welcher in etwa wie folgt lautet; "Verschicken Sie Ihre Sendungen mit A-Post, damit zeigen Sie dem Empfänger wie wichtig es Ihnen ist". Danke, liebe Schweizer Post für den grossartigen Tipp und die sensationelle Unterstützung bei Problemen!
  • Suter, Derendingen
    Blick nach Deutschland
    Post: als Nachlassverwalter musste ich die Adresse einer Mandantin ändern lassen. Das kostet jetzt 30.00Fr.!!

    Bahn: Sauberkeit. Meine Erfahrung mit DB als Beispiel. Fahrt im ICE von Basel nach Hannover, man hat bei den 4er-Plätzen immer 2 Personen gegenüber mit einem langen Tisch in der ganzen Sitzbank-Länge und einen sehr kleinen Abfallbehälter. Man lässt einfach alles auf dem Tisch und in kurzen Intervallen kommen 2 Mitarbeiter mit einem Abfallbehälter auf Rädern und räumen den Abfall weg, und der Zug ist immer sauber. Auf dieser rund 5-stündigen Fahrt kam auch etwa 8 Mal ein Bordmechaniker durch den Zug. So einfach ist das, natürlich kamen auch Schaffner immer zu zweit vorbei. Resultat: Voller Zug, kein Dreck und genügend Ansprechpartner. Hier ein Beispiel: neben uns eine alte Dame, scheinbar gehbehindert. Alle Schaffne, Reinger und Mechaniker haben die Dame unaufgefordert immer wieder nach dem Befinden gefragt.
  • Anne Traub, Forch
    Post: Ich gehe nach Deutschland!
    In Forch, einem Wohnort der Gemeinde Maur, zu der viele, verzweigte Dörfer gehören. In Forch war bis vor Kurzem die am besten frequentierte Poststelle der Gemeinde. Da das Gebäude scheinbar in die Jahre gekommen war, wurde es im August diesen Jahres geschlossen. Auch weitere Poststellen der Gemeinde wurden geschlossen. Wir müssen nun in den etwas weiter entfernten Dorfteil Scheuren gehen, um in der Volg-Filiale unsere Postgeschäfte zu tätigen. Dort ist man wenig begeistert und lässt die Kunden dies auch spüren. Viel lieber gehe ich ins Nachbardorf Zumikon. Diese Filiale ist aber mittlerweile oft überfüllt, da viele Kunden der Gemeinde Maur auch dorthin gehen. Das ärgert mich sehr. Hauptsache, der Postchef verdient seine Boni!
    In der Adventszeit fahre ich jeweils mit dem Zug - ich habe (noch) das GA, nach Singen, um die tlw. grossen Wehnachtspäckchen an meine Patenkinder in Deutschland aufzugeben. Das ist wesentlich günstiger, alles in Allem, als die Pakete in der Schweiz aufzugeben. Sonst bin ich ja nicht so begeistert vom Einkaufstourismus nach Deutschland, aber mittlerweile werden wir ja dazu gezwungen von der Post.