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Ihre Meinungen

  • Bernd Villiger, Ebnat-Kappel
    SwissPass (online)
    Der SwissPass, zumal online, ist ein Wunderwerk:
    ein Werk, über das ich mich nur noch wundern kann ...

    => http://blog.bernd-villiger.eu/datenmuell/non-communico/

  • Mario Ceccato, Ipsach
    Grenzt an Betrug
    Am vergangenen 09. Februar 2012 habe ich bei der Poststelle 2563 Ipsach um 11.13 Uhr (Quittung) ein Kleinpaket per A-Post aufgegeben. Das Kleinpaket war an einen Kunden in Basel adressiert. Auf meine Frage am Postschalter, ob dieses Paket am Freitag, 10.02.12 ankomme, habe ich von der diensttuenden Dame die Antwort erhalten - zu 95 % ja, aber garantieren könne sie nichts -. Die Post hat mir für Ihre Dienstleistung, die keine war und obendrauf noch eine nichtssagende Antwort, Fr. 9.-- abgenommen. Vor noch nicht allzulanger Zeit habe ich für dieselbe Paketgrösse noch Fr. 3.40 bezahlt.
    Mein Kunde hat das Kleinpaket, auf das er so dringend gewartet hatte, am darauffolgenden Dienstag, 14. Februar 2012, um 16.00 Uhr erhalten! Ich bin der Meinung, dass solche Vorkommnisse an Betrug am Postkunde grenzen. Einerseits keine Zuverlässigkeit mehr und zum Teil unmotiviertes Schalterpersonal. Anderseits grenzenlose Preisaufschläge und unanständige Manager-Jahressaläre! Ist das die heutige Wertvorstellung eines Service-
    Publics im Jahr 2012? Wohin führt dieser Weg bis zum Jahr 2020 ?
  • Jakob Frauchiger, Hilterfingen
    Auslandbeteiligungen bundesnahe Betriebe
    Ja so ist es.

    Die Führung von Bundesnahen Betrieben weiss aus dem Monopolgeschäft nicht mehr wohin mit dem Geld.

    Es war der Auftrag vom Bundesrat ausser Landes Wachstum zu erzielen.

    Dummerweise sind die Märkte im Ausland noch viel schlimmer als in der Schweiz abgeschottet und werden Mafia-mässig verteidigt. In Italien sind die 25Fr. monatliche Anschlussgebühren aus dem PTT Monopol als 11 Milliarden auf einen Schlag vernichtet werden.

    Weil die Politik der Meinung war, dass ein Glasfasernetz in der Schweiz weniger Wachstum bringt als in Italien. Das ist lediglich Landesverrat - mehr nicht.

    Im Übrigen ist in der Bundesverfassung von eine Eidgenossenschaft die Rede NICHT von einer Eidaktiengesellschaft.

    Demzufolge sollten alle dem Bund nahestehenden Betrieben Genossenschaften sein.

    Wo zum Himmel sollen dann die Söhne der Parteibonzen abzocken können???
    Vielleicht in einem Strommarkt, den es nicht braucht, weil der Verbrauch vom nächsten Tag auf +/-1% genau bekannt ist?

    Es geht um Kohle, Pfründe und Macht und Privilegien.

    Beste Grüsse, viel ERfolg!

  • Heinz Buser, Zollikofen
    Bahnpreise
    "Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul" und einem halb geschenkten auch nicht.
    Die Bahnfahrer zahlen weniger als die Hälfte dessen, was ein Bahnbillett tatsächlich kosten müsste. Der sogenannte Gewinn der SBB entsteht nur durch Beiträge der öffentlichen Hand, d.h. der Steuerzahler, von Fr. 2,6 mia. in 2010. Darin sind die Kosten für die NEAT, Bahn2000, etc. in Milliardenhöhe noch nicht enthalten. Die SBB hat zudem Schulden von Fr. 8 mia. Die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Eisenbahnen weist 2010 einen Verlust von Fr. 10 mia aus. Die Entschädigungen an Konzernleitung und Verwaltungsrat der SBB machen weniger als 1 Tausenstel des Aufwandes aus und sind völlig nebensächlich. Bei dieser Situation von überhöhten Preisen zu reden zeugt von völliger Unkenntnis der Fakten. Der K.tipp haut leider in die gleiche Kerbe anstatt die Konsumenten wirklich aufzuklären. Übrigens die Verschmutzung machen die reklamierenden Bahnreisenden selbst, niemand sonst.
  • Heinz Kyburz, Männedorf
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Genug gerupft - deshalb ja zum Service public
    Was nicht aus der eigenen Küche kommt, kann nicht gut schmecken, scheinen sich die Politiker aller etablierten Parteien gesagt zu haben, als sie die Volksinitiative "Pro Service public" eher unbedacht zur Ablehnung empfahlen. Denn vor einem Jahr wurde im Kanton Zürich noch heftig darüber debattiert, ob Kanton und Gemeinden allenfalls mehr als kostendeckende Gebühren mit Fiskalcharakter erheben, was unzulässig wäre und zu den beiden kantonalen Volksinitiativen "Ja zu fairen Gebühren" führte. "Genug gerupft" war das Motto, das damals, wie der Stimmbürger meinte, nicht zutreffend war, nun aber zum eigentlichen Kernthema der eidgenössischen Volksinitiative "Pro Service public" wird. Ich sage nein zu ständig steigenden SBB-Billettpreisen bei sinkender Qualität der SBB und nein zum Swisscom-Tarifdiktat.
    Wenn Bundesbetriebe, und hier ausgerechnet im Bereich der Grundversorgung, Gewinne abwerfen, die Quersubventionierungen in andere Verwaltungsbereiche ermöglichen, so haben sie offensichtlich zu hohe Gebühren mit Steuercharakter erhoben oder zu wenig in den eigenen Betrieb investiert. Ich möchte weder mit meinem Bahnbillett noch mit den Swisscom-Gebühren die Löcher in der Bundeskasse stopfen und schon gar nicht die exorbitanten Spitzengehälter von teilprivatisierten Bundesbetrieben finanzieren. Als Konsument und Nutzer von Swisscom, Post oder Bahn erwarte ich, dass die damit verbundenen Gebühren ausschliesslich diesen Unternehmungen zufliessen, um deren Qualität sicherzustellen, und weder in der allgemeinen Bundeskasse noch in den Dividenden von Aktionären untergehen. Die Volksinitiative "Pro Service public" nimmt dieses berechtigten Konsumentenanliegen auf und ist daher zu unterstützen.
    Heinz Kyburz, Vizepräsident EDU Kanton Zürich, Männedorf
  • Can Cinar, Frauenfeld
    Adresswechsel bei der Post
    Ich kann es kaum glauben, dass dies überhaupt zugelassen wird!
    Die Post steigert an allen Ecken die Preise und macht ihren Dienst nicht so, wie sie es tun sollte! Nachdem meine Schwester IHRE Adresse geändert hat, ist die Post auf die Idee gekommen auch meine Post da hinzu liefern. Und das nur, weil mein Nachname gleich ist!
  • Hansheiri Brunner, Verscio
    SBB-Chefs an die Front!
    Die neuste Dummheit fehlt noch: dass man in stark besetzten Zügen für auf Sitzen abgestelltes Gepäck ein halbes Billett lösen soll! Wie geht das, wenn die Kondukteure in den Zügen keine Billette mehr verkaufen dürfen? Soll man schon in Locarno oder Bellinzona am Automaten ein Gepäckbillett kaufen, obwohl die Züge auf der Gotthardstrecke meist nur ab Arth-Goldau und meist nur in den vordersten Wagen voll besetzt sind? Und warum setzen wir das Gepäck auf die Sitze? Weil es zu wenig Abstellplatz für Gepäck, vor allem grosses und schweres, gibt, die Gepäckträger über den Sitzen für kleinere und ältere Personen schwierig zu benützen sind und bei Regen und im Winter die Böden zu schmutzig sind. Die SBB sollten ihre oberen und mittleren Kader systematisch einen Monat pro Jahr, verteilt auf alle Tageszeiten, alle Bahnstrecken und Zugtypen abfahren lassen, damit sie die Realität ihrer Kunden kennenlernen.
  • Bruno Fischer, Winkel
    Pro Service Public
    Achtung sehr Wichtig !
    Es ist zusätzlich dringend, da die Gegner mit falschen Aussagen und sich Bundesbetriebe unlauter negativ sich einbringen, dort zu Argumentieren wo es am meisten bringt.

    Weisen Sie umgehend darauf hin: . Weniger Boni und nicht überrissene Löhne führen nur zu massvollen und guten Managern und das wieder zu sicheren und mehr Arbeitsplätzen für normale Angestellten.
    Sie müssen die unteren Arbeitnehmer der Staats und Bundesbetriebe mit der Job- und Arbeitssicherheit
    durch ein Ja auf Ihre Seite bringen. Es ist Hauptentscheidend das Sie die Arbeitssicherheit für die normalen Arbeitnehmer erwähnen, das Wirkt und zählt immer. Sonst machen es die Gegner umgekehrt.
  • Diana Schleiermann, Zürich
    Post bringt Brief - hat aber kein Wechselgeld...
    Ich habe letzte Woche von meiner Pöstlerin einen Brief (per Nachname) überreicht bekommen. Der Absender verlangte für diesen 38.- CHF und die Post muss das bei der Übergabe eintreiben. Das ist alles gut und recht aber: ich konnte weder mit einer Karte (weder Master- noch Kreditkarte) bezahlen, aber auf meine 50er Note konnte die Pöstlerin nicht rausgeben, weil sie kein Bargeld mit sich führen darf/soll. Den Brief habe ich aber schon angenommen und konnte diesen nicht mehr zurückgeben. So musste ich meine Nachbarn um die genaue Summe bemühen. Zusammen haben wir dann den genauen Betrag von 38.-CHF bezahlen können.
    Ich muss sagen, dass die Pöstlerin sehr nett war und ihr macht auch niemand einen Vorwurf. Wie kann es aber sein, dass die Post Geld eintreibt, dann aber nicht mal Wechselgeld mit sich führt und dann auch keine Bezahlung mit einer Karte akzeptiert? Da muss wie sooft wieder der Kunde selber schauen wie er das lösen kann. Diese Haltung ist gar nicht kundenfreundlich finde ich.
  • Beat Bornhauser, 6374 Buochs
    Monopolist Swisscom

    Ich besitze als Arzt seit 1977 ein Refugium im Raume Stechelberg. Damals haben Telefonleitungen aus Kupfer die abgelegenen Häuser bestens versorgt. Als erfahrener Unfallchirurge werde ich auch in der Freizeit oft um Rat gefragt. Ich habe deshalb zwei Leitungen zum Haus führen lassen. Ich habe gehofft, dass per Fax bald einmal Bilder (für mich wichtige Röntgenbilder) würden übermittelt werden können.

    Gleichzeitig mit der Entwicklung des Internets, wurden die Kupferleitungen durch ein Multiplexkabel ersetzt, weil dessen Unterhalt viel billiger ist. Die zweite Leitung wurde einfach gekappt und die neue Leitung erlaubt weder eine stabile Verbindung ins Netz, noch eine Nummernerkennung, für mich eine Katastrophe. Reklamieren brachte nichts. Ich war gezwungen neben dem Festnetz ein mobiles Modem zu erwerben. Eine Verbesserung der Leitung ist immer noch kein Thema.
  • Cornelia Lindner, Zürich
    PostFinance und Grippevirus bei SBB
    Seit die PostFinance eine Bank ist, sind die Gebühren für die Kontoführung gestiegen ... über Nacht. Ohne dass die PostFinance einen Mehraufwand durch mein Konto hat resp. weil der Betrag unter 7500 Franken ist, kostet die Kontoführung plötzlich mehr. Logisch wäre doch weniger Kontogebühren bei weniger Geld auf dem Konto. Die Zinsen bleiben ja auch gleich resp. steigen nicht.
    Wenn ich nun auch noch die Managergehälter sehe ... kann ich nicht verstehen, dass man diese Typen einfach so machen lässt und niemand traut sich in "Bern" etwas zu sagen.

    Beim Billettlösen der SBB habe ich folgenden Ablauf gewählt, damit ich hoffentlich nie in irgendwelche Probleme gerate: ich löse das teuerste Billett, das alle Zonen enthält.
    Und: Ich fahre nur noch selten Zug und habe auch das Halbtaxabo nicht mehr erneuert. Die Züge sind sowieso immer voll und fürs Stehen auch noch so viel zu bezahlen ... nein, da sitze ich lieber im Auto und kriege auch keine Grippenviren mehr.

  • Remo Maßat, Chur
    Exorbitante Gewinne und immer weniger Leistungen
    Die Schweizerische Post ist ein Bundesunternehmen.

    Jahr um Jahr baut sie ihre Dienstleistungen ab. Trotz exorbitanten Gewinnen.

    Müßte ein staatliches Unternehmen mit den Gewinnen nicht den die Grundversorgung der Bevölkerung fördern?

    Statt Grundversorgung immer mehr Klimmbimm.

    In der Post muß man froh sein, wenn man überhaupt noch irgendwann Briefe abgeben darf.

    Man kann "Läpptopps" kaufen, Mobilfunk-Abonnemente abschließen, Gummibärchen gibt es auch, selbstverständlich gehört zur Post-Grundversorgung der Bevölkerung in den Augen der Post auch Kinderspielzeug und etlicher anderer Kommerz-Schwachsinn, der mit dem Auftrag des Bundesunternehmens nicht auch bloß auch nur das allergeringste zu tun hat.

    Als ich neulich bei der Post am Schalter was abgab, frug mich in Chur der Mitarbeiter, ob ich nicht noch ein Los kaufen möchte. Er wies mich darauf hin, daß der "Jäckpott" gegenwärtig über dreißig Millionen beinhalte. Ich spielte tatsächlich das erste mal Lotto in meinem Leben.

    Doch ist es die Aufgabe von Postmitarbeitern, Angestellten eines Staatsunternehmens, Lose zu verkaufen?

    Als ich in St. Gallen das Postfach leerte und zum Schalter mußte, weil - wieder einmal ein Einschreiben vom Steueramt St. Gallen darin war, frug mich die nette Dame bei der Post Langgaß, ob ich schon eine Kreditkarte habe.

    Nicht mißzuverstehen. Das sind alles ganz nette Leute, die ich größtenteils sehr schätze.

    Aber ich frag mich: Was kriegen die dafür, daß die "freiwillig" Lose und Kreditkartenanträge verkaufen? Es muß ja irgendein Anreizsystem geben dafür, sonst würden die das doch wohl nicht machen?
  • Markus Friedli, Wohlen bei Bern
    Verantwortungslose Gehälter
    Ich unterstütze die Argumente des K-Tipps punkto Öffentliche Dienste voll und ganz. Ich ärgere mich schon lange über die total phantastischen Löhne des oberen Kaders der früheren Regiebetriebe des Bundes. Ich finde diese Gehälter verantwortungslos.
    Ich frage mich auch, warum die Poststelle unserer Wohngemeinde Wohlen bei Bern geschlossen werden musste, und wenn ich in der Stadt eine Post besuche, finde ich eine Mischung zwischen Kiosk und Kramladen vor.
    Ich will aber nicht verschweigen, dass ich immer wieder auf sehr freundliche, kompetente und hilfsbereite Fachleute im Öffentlichen Dienst stosse. Ich erwähne ganz besonders die überaus dienstbereiten Leute unter der SBB-Nummer 0900 300 300!

  • Brigitta Colombo, Zürich
    Post: komplizierte Abläufe nerven
    Bei der ZVV nerven mich die nicht bewachten Trams und Busse besonders zu den späten Abendstunden. Wenn es darum geht, Schwarzfahrer zu jagen, gehen gar vier ZVV-Leute auf die Fahrgäste los, aber in der Nacht sind z.b. Frauen, die von der Arbeit kommen (Gastgewerbe) Besoffenen und anderen «unangenehmen» Fahrgästen schutzlos ausgeliefert.
    Bei der Post nervt mich das immer komplizierter werden der Abläufe. Einen «gelben Zettel» kann man nicht am gleichen Tag einlösen. Und mich nerven die zum Teil immer unfreundlicher werdenden Postboten, die zum Teil nicht einmal richtig deutsch können und wenn sie klingeln nicht warten, bis vom sechsten Stock herunter gekommen ist, um die Post in Empfang zu nehmen.
    Einzig die Swisscom. Die bietet für mich einen sehr guten Service. Da wurde ich selbst in finanziell schwierigen Zeiten gut, freundlich und lösungsorientiert behandelt. Die sind zwar etwas teuerer als Orange & Co, dafür wirklich professionelle.
  • Edwin Weibel, Viganello
    "Service" der Bahn
    Im Oktober 2011 wollten meine Frau und ich von Lugano nach Mailand mit der Bahn. Da uns das Park-platzproblem um den Bahnhof Lugano bekannt ist, waren wir 40 Min. früher als die Abfahrtszeit am Bahnhof.(10.50 Uhr) Der Parkplatz war diesmal kein Problem, aber die Schalterbesetzung: Von fünf Schaltern waren zwei bedient: vor beiden standen die Leute Schlange. Wir mussten knapp 35 Minuten warten, bis wir die Billette hatten und konnten damit grad einsteigen.
    Dasselbe diesen Oktober: Wir wollten unsere Billette lieber am Vortag holen, nachmittags um 16.00 Uhr.
    Unterdessen wird der Bahnhof umgebaut. Im Provisorium gibt es nur noch vier Schalter. Vor jedem standen 5 - 8 Personen. Trotzdem schloss eine der Beamtinnen den Schalter und verschwand. Wir warteten auch diesmal 25 Minuten, bis wir die Billette hatten.
    Da fahr ich lieber mit dem Auto nach Como und steige dort ein. Eine solche Bahn brauche ich nicht.
  • Mathias Gysel, Riehen
    Poststellen-Schliessungen
    Mit betriebswirtschaftlichen Halbwahrheiten wird im Umfeld von "Service Public" niemandem einen Gefallen getan. Die Post betreibt kein betriebswirtschaftlich begründetes Konzept, sie betreibt eine klare Abbaustrategie. Aushungern von Poststellen könnte man dieses Vorgehen auch betiteln. Wenn auf 15'000 bis 20'000 EinwohnerInnen eine Poststelle nicht kostendeckend betrieben werden kann, stimmt vieles nicht am Konzept!

    Die Post verlangt überrissene Kosten für eine Einzahlung und zwingt zum Online-Banking. Sie gerät immer mehr ins Hintertreffen mit der Paketpost. Die Email ist rascher und Interessanter als der Brief. In wenigen Jahren werden die Dienstleistungen der Post verschwinden, dann hat der "Goldesel" für das Management ausgedient.
  • Thea Hefti, Kloten
    Postfinance: Leistung gleich, Gebühren rauf!
    Ohne jede Vorankündigung hat auch die Postfinance per 1.1.2012 die Gebühren von Fr. 6.-- auf Fr. 8.00 pro Privatkonto für Kontoführung, Papierauszug etc. erhöht, ohne dass sie irgendeine zusätzliche Leistung erbringt.

    Unter Jürg Bucher haben die Leistungen der Post nicht nur abgenommen, sondern sich 'unverschämt' und unverhältnismässig verteuert. Kein Wunder bei diesen stolzen Löhnen der GL. Als Mitarbeiter der Post käme ich mir betrogen vor, denn es gibt kaum einen Nachweis für Buchers Leistungen.

    Gut, dass wenigstens der K-Tipp sich diesem wachsenden Unmut in der Bevölkerung annimmt. Werde einige Bogen mit Unterschriften sammeln und demnächst einsenden.
  • Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
    Schliessen von Poststellen
    Ich habe in Ihrer Zeitung gelesen, dass es 1970 noch 45OO Postellen in der Schweiz gab. Heute seien es noch 1438. Dabei muss folgendes berücksichtigt werden: Viele kleine Poststellen waren in Privathäuser der Posthalter untergebracht. Da diese mit der Zeit wegen neuen Uebermittlungsformen (Mail, E-Finance) und der zunehmenden Mobilität zu wenig frequentiert waren und der Bund dort nötige Sicherheitseinrichtungen nicht mehr finanzieren wollte, ist dessen Schliessung soweit verständlich. Andernfalls verstehe ich nicht, dass eine Poststelle wie Wynigen (zuständig für ca. 2000 - 3000 Einw.) und Lyssach (für ca. 2000 Einw.) geschlossen werden sollen. Es handelt sich an beiden Orten um neuere Gebäude in Gemeindehaus und SBB Haltestelle, welche punkto Sicherheit grösstenteils den heutigen Anforderungen entsprechen sollten. Wenigstens wird in beiden Gemeinden eine Agentur eröffnet. Doch wird die Möglichkeit bei Einzahlungen, Bargeldbezügen und Ueberweisungen voraussichtlich eingeschränkt sein, was zur Folge haben wird, dass Kunden (besonderes ältere) einen weiteren Weg in Kauf nehmen müssen. Ich frage mich auch, wie die bisherigen Postlokale in Zukunft genutzt werden und ob an den neuen Standorten der Agenturen die Sicherheit besser gewährleistet sein wird ? -

    Hans Rudolf Hirschi, Wynigen
  • Josef Zimmewrebner, Niederlenz
    Milionensaläre
    Verantwortungsvolle Chefs sollen mehr verdienen, das ist o.k., aber nicht um Galaxien an der Realität vorbei. Un noch dazu, dass Chefs der Staatsbetriebe (Swisscom, SBB, Post, ect. ) keine Verantwortung besitzen, und das Geld der anderen (Staat) in dubiose Projekte investieren.
    So nach dem Motto: ist ja nicht meins, kann ich ja mal probieren. Wenn das ein freischaffender Unternehmer macht, ist er in drei Monaten pleite.
    Mein Vorschlag: Die sogannten Verantwortlichen sollen bei allen Entscheidungen mit einem Teil ihres Privatvermögens haften (bei dem hohen Salär ja kein Problem), und bei ganz gravierenden existenziellen Fehlentscheidungen sogar bis zur Enteignung ihres Vermögens.
    Sie werden sehen, dass dann diese (Fremd)- Geldverschwendeung aprupt aufhören würde.

    Diesen Vorschlag würde ich aber auch in der Politik einsetzen. Dann hätte nämlich jeder Staat seine Staatsschulden um mindestens einen Drittel reduziert.
    (Aber bestes Beispiel Deutschland: der Oberste lügt und betrügt, und bekommt noch einen Zapfenstreich und eine lebenslage Apanage von x-Milionen. Da kann man nur den Kopf schütteln)

    Ich weiss, es sind Wunschträume, aber es tut gut, wieder einmal geträumt zu haben.
  • Max Wolf, Zürich
    Entfernter Briefkasten
    Vor zwei Jahren hat die Post in Zürich, im Lerchenberg-Quartier, einen seit 40 Jahren rege benützten Briefkasten entfernt. Dieses Quartier umfasst die Verwaltung sowie 258 2-5-Zimmer- Wohnungen der Baugenossenschaft Hagenbrünneli. Der Briefkasten befand sich sehr zentral bei der Einfahrt zur Haupt-Sammelgarage und war für alle Mieter gut erreichbar. Nun sind die Siedlungs-Bewohner gezwungen, ihre Briefpost in den ca 500 m entfernten Kasten im Lerchenrain einzuwerfen, und einen Fussmarsch von ca 12 Minuten in Kauf zu nehmen. (Natürlich höre ich schon die „Post-Mathematiker“ lachen über den Zeitbedarf für 500 m. weil sie sich nicht vorstellen können, dass der Rückweg ja auch noch mal 500 m beträgt)

    Wenn offensichtlich völlig unbedarfte Post-Beamte eigenmächtig entscheiden können, einen dermassen gut frequentierten Postkasten aufzuheben, stellt das einen groben Fehlentscheid und einen Affront gegen ihre „hochgeschätzten“ Kunden dar, denen sie anstelle ihrer Flohmarkt-Angebote, vom Kaugummi bis zum Büchsenöffner, besser den in ihrem Pflichtenheft befindlichen Post-Services in einwandfreier Art gewährleisten sollten.

    Übereifrige Post-Manager, welche von der Materie wenig verstehen und glauben, ihr Manko und ihre übersetzten Gehälter mit grossartigen Gewinnen überdecken zu können, sind bei der Post fehl am Platz. Service-Abbau sowie häufig mit Verlust verbundene Fehleinkäufe und Marketing-Experimente liegen wirklich nicht im Interesse der Postkunden und Steuerzahler.
  • Guy Schärer, Zürich
    so vonwegen zuviel Gewinn...
    So weil einige meinen zu viel Gewinn erwirtschaftet---Ich zitiere wörtlich:
    "In der einvernehmlichen Regelung wird auch festgehalten, dass die öV-Branche unter gewissen Vorbehalten (Teuerung nicht höher als 1 Prozent, keine Trassenpreiserhöhungen, keine Abgeltungs­lücke) im nächsten Jahr auf Tarifmassnahmen verzichtet.
    Die mit dem Preisüberwacher getroffene Vereinbarung führt bei den Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zu geringeren Verkehrseinnahmen von rund 17 Millionen Franken pro Jahr. Diese Ausfälle stellen eine grosse Herausforderung dar. Damit die Leistungsfähigkeit des öV-Systems Schweiz erhalten bleibt, müssen alle Beteiligten ihren Beitrag an eine nachhaltige öV-Finanzierung leisten: Die Transport­unternehmen selbst durch weitere Effizienzsteigerungen. Nur so lassen sich die steigenden Betriebskosten und die Investitionen in neues, leistungsfähiges Rollmaterial finanzieren"